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Haus der Collegium Medicum - Druckversion

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Haus der Collegium Medicum - Jana Hajek - 02.08.2016

Jana beruft eine Versammlung der Mitglieder der Collegium Medicum ein. Es wird in der Tat höchste Zeit einen allgemeinen Codex für jeden der Berufe der Gilde festzulegen.


- Venefica Lucilla Argeadina - 02.08.2016

Die Apothekerin und "Hexe" Venefica kommt aus Glanum angereist. Sie verneigt sich vor allen Mitgliedern ihrer Gilde und nimmt Platz, der Dinge harrend. Wink



- Jana Hajek - 02.08.2016

Man stellt fest, dass alle da sind. Jana erhebt sich, verneigt sich vor allen und beginnt:

"Meine lieben Kollegen und Freunde, danke das alle es so schnell einrichten konnten!", lauten ihre einleitenden Worte. Die schon fast legendäre Freundlichkeit, die sie an den Tag legt ist oft ansteckend, sodass der Raum sofort ein wenig freundlicher wirkt.

"Wir sind heute hier um über die Codices unserer Berufsgruppen festzulegen. Dazu gehören auch die Eide der Berufsgruppen. Ich habe schon mal an den Eiden der Ärzte und Apotheker gearbeitet. Ob es einen für die Hexen geben soll und wie er aussieht sollen die Hexen entscheiden, ich würde da als Amateurin schreiben, dass würde nicht vernünftiges hervorbringen, glaube ich." Man hört ihren tiefen Respekt vor ihren Kolleginnen heraus. "Nun, für die Ärzte und Apotheker gilt: meine Entwürfe sind vollkommen verhandelbar, ich will hier schließlich nichts vordiktieren, wir alle müssen ja schließlich damit einverstanden sein."

Ihre Entwürfe werden ausgeteilt:

[brief=Pergament] Apotheker
Als Apotheker schwöre ich, vor Apollo und Äskulap, der Menschheit zu dienen und die Ideale und Verpflichtungen meines Berufes zu erfüllen.
Ich werde mich in allen Dimensionen meines Lebens von den höchsten Standards des menschlichen Verhaltens leiten lassen.
Ich werde all mein Wissen und alle meine Fähigkeiten benutzen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden derer, denen ich diene, zu fördern.
Ich werde die Bedürfnisse derer, denen ich diene, immer über meine eigenen Interessen stellen.
Ich werde alle, denen ich diene, gleichwertig, gerecht und respektvoll behandeln, ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Rasse, ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Religion, ihrer Kultur oder ihrer politischen Überzeugung.
Ich werde die Vertraulichkeit aller mir anvertrauten Gesundheitsinformationen und personenbezogenen Daten schützen.
Ich werde meine beruflichen Kenntnisse und meine Fachkompetenz während meiner gesamten beruflichen Laufbahn aufrechterhalten.
Ich werde den Fortschritt des Wissens und der Standards der pharmazeutischen Praxis nach besten Kräften unterstützen.
Ich werde die Ausbildung künftiger Mitglieder meines Berufes fördern.
Ich werde alle Möglichkeiten nutzen, mit Angehörigen aller anderen Gesundheitsberufe in meinem Umfeld zusammenzuarbeiten.
Durch die Ablegung dieses feierlichen Eides ehre ich diejenigen, die mich in meiner Ausbildung als Apotheker unterstützt haben, und verpflichte mich, niemals in einer Weise zu handeln, die im Widerspruch zu diesem Eid steht.

[/brief]

[brief=Pergament] Ärzte
Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich, bei Apollo, dem Arzt, bei Äskulap, bei der Gesundheit und bei allen Göttern und Göttinnen:
mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.
Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.
Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.
Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.
Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.
Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.
Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.
Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.
Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und
selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.
Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.

[/brief]


- Venefica Lucilla Argeadina - 02.08.2016

"Ich bin sehr einverstanden, empfehle aber, den Eid für Ärzte und Apother einheitlich zu halten, weil dies, vor allem auf dem Land, ohnehin der selbe Berufsstand ist. In anderen Worten: Oftmals wird zwischen Arzt und Apotheker nicht unterschieden."

Dann legt sie den "überarbeiteten" Entwurf vor. Obwohl er nicht "überarbeitet", sondern nur zusammengefasst ist. Dummerweise hat sie instinktiv in eturäisch geschrieben, denn sie hat in Justinianopolis studiert. Big Grin

[brief=Pergament]
Ὄμνυμι Ἀπόλλωνα ἰητρὸν καὶ Ἀσκληπιὸν καὶ Ὑγείαν καὶ Πανάκειαν καὶ θεοὺς πάντας τε καὶ πάσας, ἵστορας ποιεύμενος, ἐπιτελέα ποιήσειν κατὰ δύναμιν καὶ κρίσιν ἐμὴν ὅρκον τόνδε καὶ συγγραφὴν τήνδε‧
ἡγήσεσθαι μὲν τὸν διδάξαντά με τὴν τέχνην ταύτην ἴσα γενέτῃσιν ἐμοῖς, καὶ βίου κοινώσεσθαι, καὶ χρεῶν χρηί̈ζοντι μετάδοσιν ποιήσεσθαι, καὶ γένος τὸ ἐξ αὐτοῦ ἀδελφοῖς ἴσον ἐπικρινεῖν ἄρρεσι, καὶ διδάξειν τὴν τέχνην ταύτην, ἢν χρηί̈ζωσι μανθάνειν, ἄνευ μισθοῦ καὶ συγγραφῆς, παραγγελίης τε καὶ ἀκροήσιος καὶ τῆς λοίπης ἁπάσης μαθήσιος μετάδοσιν ποιήσεσθαι υἱοῖς τε ἐμοῖς καὶ τοῖς τοῦ ἐμὲ διδάξαντος, καὶ μαθητῇσι συγγεγραμμένοις τε καὶ ὡρκισμένοις νόμῳ ἰητρικῷ, ἄλλῳ δὲ οὐδενί.
διαιτήμασί τε χρήσομαι ἐπ” ὠφελείῃ καμνόντων κατὰ δύναμιν καὶ κρίσιν ἐμήν, ἐπὶ δηλήσει δὲ καὶ ἀδικίῃ εἴρξειν.
οὐ δώσω δὲ οὐδὲ φάρμακον οὐδενὶ αἰτηθεὶς θανάσιμον, οὐδὲ ὑφηγήσομαι συμβουλίην τοιήνδε‧ ὁμοίως δὲ οὐδὲ γυναικὶ πεσσὸν φθόριον δώσω. ἁγνῶς δὲ καὶ ὁσίως
διατηρήσω βίον τὸν ἐμὸν καὶ τέχνην τὴν ἐμήν. οὐ τεμέω δὲ οὐδὲ μὴν λιθιῶντας, ἐκχωρήσω δὲ ἐργάτῃσι ἀνδράσι πρήξιος τῆσδε. ἐς οἰκίας δὲ ὁκόσας ἂν ἐσίω,
ἐσελεύσομαι ἐπ” ὠφελείῃ καμνόντων, ἐκτὸς ἐὼν πάσης ἀδικίης ἑκουσίης καὶ φθορίης, τῆς τε ἄλλης καὶ ἀφροδισίων ἔργων ἐπί τε γυναικείων σωμάτων καὶ ἀνδρῴων,
ἐλευθέρων τε καὶ δούλων.
ἃ δ” ἂν ἐν θεραπείῃ ἢ ἴδω ἢ ἀκούσω, ἢ καὶ ἄνευ θεραπείης κατὰ βίον ἀνθρώπων, ἃ μὴ χρή ποτε ἐκλαλεῖσθαι ἔξω, σιγήσομαι, ἄρρητα ἡγεύμενος εἶναι τὰ τοιαῦτα.
ὅρκον μὲν οὖν μοι τόνδε ἐπιτελέα ποιέοντι, καὶ μὴ συγχέοντι, εἴη ἐπαύρασθαι καὶ βίου καὶ τέχνης δοξαζομένῳ παρὰ πᾶσιν ἀνθρώποις ἐς τὸν αἰεὶ χρόνον‧ παραβαίνοντι δὲ καὶ ἐπιορκέοντι, τἀναντία τούτων.
[/brief]


- Jana Hajek - 02.08.2016

Zerreibt sich ein wenig den Kopf. Schließlich ist sie nicht gewohnt es zu sprechen, schafft es dann aber. "Vielen Dank, das klingt doch gut so. Würdest du (man hat sich in der Collegia auf ein freundschaftliches "du" geeinigt, vor allem weil es ja auch im zukünftigen Eid um Fraternität geht) vielleicht noch eine Übersetzung anfertigen, für die anderssprachigen Völker im Reich?", fragt sie ihre Kollegin lächelnd.