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[Einberufung: Unabhängiges Untersuchungskomitee] Pentapolianische Diskriminierung - Druckversion

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[Einberufung: Unabhängiges Untersuchungskomitee] Pentapolianische Diskriminierung - Miro - 19.05.2017

Der Antrag zur Einrichtung eines unabhängigen Untersuchungskomitees über pentapolianische Diskriminierung liegt dem Pentapolianischen parlament in letzter Lesung vor.

Die Unabhängigkeitsfraktion nimmt abschließend Stellung:

"Mitglieder des Parlamentes, Bürger der Republik,

wir entscheiden gleich über unseren Antrag ein Untersuchungskomitee einzuberufen, dass mit dem möglicherweise versteckten, möglicherweise offenen Diskriminierung, von Pentapolianern im Imperium arbeiten soll, uns aufklären soll, sodass wir endlichen wissen, wo im Imperium wir stehen.

Man erinnere sich wie man uns im Imperium empfing: Man gab uns Land, Brachland, aber Land, man half uns uns zu entwickeln und machte uns zu einer Stillen Republik im Land. Fünf Städte wuchsen, die irgendwann eine anständige, eigene, Regierung aufbauten, dem aktuellen Senatspräsidenten sei dank. (Applaus des Hauses für den Präsidenten)
Nun wurde die Republik fast von 0 auf 100 zum lautesten Föderat, trat zusammen mit unseren Nachbarn aus Syrene aktiv auf der politischen Bühne auf. Wir entwickelten uns weiter, brachten das Mitbestimmungsrecht für Föderate auf die politische Agenda des Reiches, setzten sie auch durch. Es klang wie eine Erfolgsgeschichte, eine Republik die das Reich weiterführt, Völkerfreundschaft und Zusammenarbeit. Ein wahrer Traum eines Vielvölkerstaates.

Wäre da nicht ein kleines Problem:

Was geschah mit dem ersten Pentapolianer in der Reichsregierung? In drei Monaten jährt es sich zum zweiten Mal, alle Parteien von VSAA bis zu den Liberalen, sogar ein Großteil der Imperialen Partei waren außer sich, überrascht, schockiert und fühlten sich überrumpelt. Man stellte einen Pentapolianer ein, weil man wohl erwarten konnte, dass unser Fortschrittsstreben und Innovationskraft die Regierung bereichen wird, soll und sollte es auch nur tun, wenn man bereit dafür ist.
Seine Majestät
(Man merkt an der Aussprache, dass ein Republikaner spricht, allgemein hört man Pentapolianer sofort heraus, wenn es um Adel und Monarchie geht, da sie Titel, Anreden u.Ä. komisch, unwirklich, aussprechen, sehr abstrakt, doch bei der Unabhängigkeitspartei ist es noch eine Nummer schärfer.)
hat das wohl so gewollt und akzeptiert, aber die Gegner des Pentapolianers obsiegten, so sehr, dass der Pentapolianer aufgeben wollte, zurücktreten wollte, das wissen wir heute alle. Er sagte auch, dass man ihn aufforderte es "sportlich" zu nehmen.
Habe ich etwas verpasst? Ist Umweltschutz, oder Politik als Ganzes ein Sport geworden? Man erklärte, dass Reich sei pragmatisch, es sei konservativ. Wie passt also ein progressives, idealistisches Pentapolis in das Reich, wie es so oft versprochen wurde? Gar nicht, dass sieht man auch, der Präfekt für Umwelt handelt immer noch ad hoc artig, keine großen Schritte mehr, keine großen Projekte mehr, Pentapolianische Schaffenskraft vernichtet. Vernichtet durch jene starre Gesellschaft die sich rühmt uns zu akzeptieren.

Man mag sagen, dass wir ungerecht urteilen, ein gutes Wort, urteilen. Wie verlief es, als ein pentapolianischer Jurist einen imperialen Prozess begleitete? Als der Pentapolianer den Angeklagten die Menge der Beweise präsentierte, ihn, im Angesicht der lückenlosen Beweisführung, zum Geständnis aufforderte wurden wir als Lynchjustizler, als Gegner des Fairen Prozesses bezeichnet. WIR mussten uns von ARISTOKRATEN vorwerfen lassen, nicht nur unser Generalstaatsanwalt, sondern die Volksrepublik Pentapolis wurde beschimpft.

Stellen wir es klar: Es scheinen antipentapolianische Tendenzen im Reich zu existieren, die Frage, die SELBST WIR stellen: Ist das rein aus kulturellen Unterschieden zu begründen, oder liegt noch mehr dahinter. Unter anderem soll das Untersuchungskomitee diese Frage beantworten. Wir beantragen, dass das Untersuchungskomitee aus folgenden Personen besteht:
Julian Sokol, Vorsitzender
Jana Hajek
Marek Novacek
Jan Svoboda
Václav Klabusnik
Ellis Tyrone
Daniel Hlavacek
und Frederico Morak, Vizevorsitzender

Die Kommissionsleitung soll, unserem Antrag nach, Milenko Kaderavekova übertragen werden, der ebenso dem Komitee angehören soll.

Vielen Dank."


- Miro - 19.05.2017

Präsident: "Vielen Dank. Wir kommen jetzt zur Abstimmung über den vorliegenden Antrag. As many as are of that opinion say 'yea'."
Ein lautes: "YEA!" erfüllt die Kammer.
Präsident: "Of the contrary, 'Nay'."
Ein gut hörbares, aber viel leiseres: "Nay!" erfüllt die Kammer.
Präsident: "For abstention, please rise."
Einige Anwesende erheben sich.
Präsident: "The Yeas have it, resolution is adopted. The Committee will be formed. This is the end of the third reading, the council stands adjourned."
Damit ist die Sitzung beendet.