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[Präzedenzfall] Verfälschung der Qualität von Olivenöl.
#81
Audata,'index.php?page=Thread&postID=17261#post17261 schrieb:*SIMOFF* HÄ ??!! Was hat das hier zu tun ? */simoff*

Sim-Off: Naja sowohl der Angeklagte, als auch MDF sind Ritter etwas, was es in Pentapolis nicht gibt. Das + meine Müdigkeit = Dieser Kommentar, den ich auch für nötig hielt, um zu erklären, warum Milenko den Angeklagten mit "Sir" anspricht und nun auch plötzlich MDF.

Sim-On:

"Dann habt Ihr auch die Ermittlungsergebnisse eingesehen und könnt darüber vor diesem Gericht aussagen?"


Sim-Off: Ich bin dann mal offline, bis später. Confusedleeping:
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#82
"Ja, Ehrenwerter. Ich habe Einsicht in die Fakten und will alles offen legen."
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#83
Milenko Kaderavekova,'index.php?page=Thread&postID=17266#post17266 schrieb:
Audata,'index.php?page=Thread&postID=17261#post17261 schrieb:*SIMOFF* HÄ ??!! Was hat das hier zu tun ? */simoff*

Sim-Off: Naja sowohl der Angeklagte, als auch MDF sind Ritter etwas, was es in Pentapolis nicht gibt. Das + meine Müdigkeit = Dieser Kommentar, den ich auch für nötig hielt, um zu erklären, warum Milenko den Angeklagten mit "Sir" anspricht und nun auch plötzlich MDF.

Sim-On:

"Dann habt Ihr auch die Ermittlungsergebnisse eingesehen und könnt darüber vor diesem Gericht aussagen?"


Sim-Off: Ich bin dann mal offline, bis später. Confusedleeping:
*SO* Schlaft allesamt gut. Nach den Gewiternächten, die zumindest mir jeweils nur 45 Min. Schlaf liessen.*SO*
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#84
Geht zurück zum Tisch seines Senators und holt dunkelrote Mappen mit Einband aus Kunstleder aus seiner Tasche, zeitgleich gibt er den Bediensteten ein Zeichen, die damit beginnen Mappen an die Mitglieder des Senates auszuteilen. Die Mappen sind alle gleich und enthalten Bilder, Berichte und weitere Dokumente, damit jeder Zugriff auf die Daten und Beweise hat. Milenko reicht eine Mappe seinem Senator und eine an MFC, eine weitere gibt er MDF.

"Was Ihr nun erhalten habt sind Abbildungen und Berichte über Beweismittel, Verhörprotokolle, Zeugenaussagen und weitere Berichte und Daten, die die Generalstaatsanwaltschaft der Volksrepublik vorbringen möchte. Ich habe dabei darauf geachtet beglaubigte Abschriften in Euren Muttersprachen beizufügen, für den Fall, das etwas unverständlich sein sollte.", erklärt er und schlägt seine Mappe wieder zu, er wartet einen Moment, in dem sich jeder eine Beweismappe ansieht und fährt dann fort, als sich alle ein Bild von den Mappen gemacht haben.

"Sir, würdet Ihr dem Hohen Hause einen Überblick über den Verlauf und das Ergebnis der Ermittlungen verschaffen?"
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#85
Verschränkt die Arme hinter dem Rücken und stolziert durch den Senatssaal, dann verneigt er sich leicht vor dem Generalstaatsanwalt und beginnt.

"Marcus Didius Falco, Ermittler der Anklage.Meine Kollegen und ich haben im Auftrage des Senates uns zum Unternehmenssitz des Ölivenölhersteller Livius Brentanus Superbus gemacht, um zu überprüfen, ob der Vorwurf, besagtes Unternehmen stelle verfälschtes Olivenöl her, den Tatsachen entspräche, oder ob es sich um ein einmaliges Versehen gehandelt haben könne.

Wir fanden mehrere Gebäude vor, aus denen es penetrant stank, noch schlimmer, viel schlimmer, als selbst billigstes Lampenöl jemals "duften" könnte.
Über jeder einzelnen Amphora befand sich eine Glaskuppel. Alle diese Glaskuppeln waren miteinander verbunden und wir konnten sehen, dass Wasserdampf über die Amphorae geleitet wurde. Zunächst konnten wir uns keinen Reim darauf machen. Wozu mochte das nur gut sein?

Die Antwort fanden wir in einem weiteren, an das Lager, dass wir als erstes untersuchten, angrenzenden Gebäude: Der Wasserdampf hatte offensichtlich dem schlechten Lampenöl den ranzigen Geruch genommen, denn das kondensierte Wasser wurde in einem Becken gesammelt, aus dem es erbärmlich stank. Wir konnten sehen, wie die behandelten Amphoren abgeholt und in einem weiteren Gebäude gelagert wurden - und siehe: Dieses behandelte Öl roch praktisch nach gar nichts mehr!

Und da natürlich ein jeder dieses geruchlose Öl verdächtig finden müsste, wurde gutes Olivenöl hinzugefügt, in geringer Menge, denn sonst würde der Betrug ja nicht lohnen, danach gekennzeichnet als Olivenöl der Klasse Regia der höchsten Qualitätsstufe 10!!!

Das ist das Olivenöl, dass angeblich aus der Volksrepublik Pentapollis, von den kaiserlichen Gütern, den Güter mancher Aristokraten aber auch den Gütern stammen sollte, die von Kleinbauern innerhalb der Cooperativen bewirtschaftet werden!

Welche Folgen dieses "Aufhübschen" des Olivenöls haben, mag dies ehrenwerte Haus entscheiden, ich jedoch werde, solange dieses Verfahren läuft, dass Olivenöl für meinen Haushalt direkt beim Erzeuger kaufen!

Womit er andeutet, dass die Händlergilde womöglich Schaden durch Vertrauensverlust erleiden könnte!
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#86
"Ich will hoffen, dass wirklich nicht eine Amphora dieses Öles ins Ausland geliefert wurde, der Vertrauensverlust wäre ungeheuer!"

Womit sie andeutet, dass aus ihrer Sicht, im Falle einer Verurteilung des Beklagten eine Strafe abscheckenden Ausmasses fällig wäre. §$%
Diocetissa Thivariae
[Bild: i3917b9m1uh.png][Bild: i2248bn0xcx.jpg][Bild: i2255bmymv1.png]
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#87
Verweist während des Berichtes von MDF in kleiden anmerkenden Sätzen auf die Berichte, Fotografien und Zeugenaussagen in den Mappen.

"Das hoffe ich auch, Lady Justina.

Vielen Dank Sir Didius. Ihr seid als leitender Ermittler des Senates auch ganz sicher mit den Verhörprotokollen der festgenommenen Arbeiter besagter 'Anlage' vertraut, bzw. habt selbst einige dieser Arbeiter vernommen, nicht wahr?"
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#88
"Dem ist so. Und deren Aussagen decken sich zur Gänze mit den Ermittlungsergebnissen: Seit Wochen verfälschten die Angestellten das Öl. Mit einer einleuchtenden Begründung: Man wolle das Lampenöl "wohlduftend" machen, nicht dieses Öl als Lebensmittel verkaufen. Offensichtlich glaubten viele der Angestellten diese Behauptung - oder wollten sie glauben! Nur diejenigen, die zum Schluss die Handelsmarken anbrachten, wussten, womit sie es hier wirklich zu tun hatten."
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#89
"Und entspricht es nicht der Wahrheit, dass viele der Befragten den Angeklagten als Teil der Führungsriege identifizierten? Und viele höherrangige Angestellte als den Drahtzieher hinter dem Ganzen?", fragt Milenko und verweist dabei auf mehrere der Protokolle in der Mappe.
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#90
"Dem ist so, ehrenwerter Generalstaatsanwalt. Die Führungsriege nannte den Angeklagten gar den "Puppenspieler". Als Ausdruck dessen, dass er der letztendlich Verantwortliche war. Die Angehörigen der Führungsriege wurden übrigens oftmals mittels Erpressungsmethoden bei der Stange gehalten. Da wurde gesagt: "Wenn Du etwas nach Aussen dringen lässt, dann wird das Deiner Familie schaden!" In wie weit dies eine mögliche Ausrede ist, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, mag ich nicht entscheiden. Dennoch besteht aber der Vorwurf der Erpressung, wenngleich ich nicht dazu raten möchte, diesen Punkt zusätzlich in die Anklage aufzunehmen. Aber dies ist nur meine persönliche Meinung."
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#91
Der Consul des Ostens sitzt im Publikum und schüttelt nur den Kopf über das was er da hört.Ein jeder kann mit ehrlicher Arbeit im Imperium gutes Geld verdienen,doch solch eine Verderbnis des Charakters ist beispiellos.
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#92
Der Richter, der das Verfahren leitet, aber kein Urteil fällen wird (denn dies kommt den Senatoren zu), bedeckt sein Haupt als Zeichen der Scham über das Gehörte mit einem Zipfel seiner Toga und wendet sein Gesicht zur Seite.
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
Dozent für ladinische Geschichte
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#93
"Vielen Dank Sir Didius." Er wendet sich dem Senat zu: "Keine weiteren Fragen von meiner Seite für den Moment." Er wendet sich dann auch dem Angeklagten zu: "Ihr Zeuge, Sir Brentanus, wenn Ihr es wünscht." Damit meint er selbstverständlich auch, dass der Senat Fragen stellen kann.
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#94
Springt listig grinsend auf.


"Aaaahaaaa!!!Ihr gebt also zu, dass das Öl in keinster Weise gesundheitsschädlich ist!?! Es ist also niemandem ein Schaden entstanden!"

Schaut triumphierend in die Senatsrunde. Wink
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#95
"Wenn ich das einwerfen darf: Ein gesundheitlicher Schaden wird auch weder vermutet noch Euch vorgeworfen. Jedoch: Der Vertrauensverlust bei den Kunden ist wahrscheinlich nicht zu beziffern. Zu beziffern ist aber, wenn auch nur als Annäherungswert, welchen finanziellen Schaden Ihr dem Reich zugefügt habt. Olivenöl der Handelsklasse 1 als Öl der Handelsklasse 10 zu verkaufen, aber als Öl der Handelsklasse 1 zu versteuern...muss ich weiter ausholen...?"

Dies sagt er mit seiner sanften, kultivierten Stimme, beinahe ein wenig gelangweilt... Wink
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
Dozent für ladinische Geschichte
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#96
"Da der Angeklagte nichts weiter zu seiner Verteidigung vorbringt my Lord, beantrage ich, dass wir zu den Schlussplädoyers kommen und auf die weitere Beweisaufnahme verzichten."
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#97
"Da ich inzwischen für die Dioecesis zuständig bin, damit auch die zuständige Richterin, möchte ich dieses Verfahren zum Abschluss bringen."
Diocetissa Thivariae
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#98
"Bitte erhebt Euch!"
Der Bitte wird entsprochen, danach setzen sich Prozessbeteiligte und Publikum

"Im Namen Seiner Majestät Arcadius Flavius Aelianus, Imperator Occidentalis Augustus Caesar und als Präzedenzfall für das gesamte Reich gültig:
In der Strafsache Königreich Dacia, Königreich Comagena, Volksrepublik Pentapolis, Königreich Syrene, Königreich Palmyra, des Collegium Caupona, sowie des Collegium Agricolum, des Collegium Mercantilum und der Cura Annona
gegen
den Equites Livius Brentanus Superbus, es ergeht folgendes Urteil:"
Diocetissa Thivariae
[Bild: i3917b9m1uh.png][Bild: i2248bn0xcx.jpg][Bild: i2255bmymv1.png]
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#99
"Der Beklagte ist schuldig der Verfälschung von Olivenöl, der Schädigung des guten Rufes sämtlicher klageführender Parteien so wie der wissentlichen Falschaussage.
Er wird daher dazu verurteilt, seinen sämtlichen Besitz, soweit er sich nicht auf privates Wohneigentum bezieht, zu veräussern und den Erlös der Cura Annona zukommen zu lassen. Des Weiteren wird ihm auf Lebenszeit verboten, die Gütezeichen einer Gilde zu führen. Aus dem Stand der Equites wird er zurückgestuft in den Stand eines Cives. Dies gilt ebenso für seine Familie. Damit ist ihm und seiner Familie untersagt, bei den Wagenrennen auf den Sitzen der Equites Platz zu nehmen. Jegliches Barvermögen seiner Gens ab einer Höhe von 250.000 Denaren, die Grundbedingung zur Zugehörigkeit zum Ordo Equites, wird zugunsten der klageführenden Parteien eingezogen, bei weiterer Überschreitung in Zukunft, bzw. bei Erreichen dieser Summe ebenfalls erneut eingezogen und gleichmässig auf selbige verteilt. Die Forderung nach drei Jahren Zwangsarbeit in den Bleiminen erschien mir unverhältnismäßig und wird daher abgelehnt.
Gegen dieses Urteil ist eine Berufung bei seiner Majestät, dem Imperator Occidentalis, binnen einer Woche zulässig. Damit schliesse ich die Sitzung."
Diocetissa Thivariae
[Bild: i3917b9m1uh.png][Bild: i2248bn0xcx.jpg][Bild: i2255bmymv1.png]
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