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Untersuchungskomitee über pentapolianische Diskriminierung
#1
Hier tagt das Untersuchungskomitee über pentapolianische Diskriminierung:

[Bild: lossy-page1-640px-thumbnail.tif.jpg]

Nicht ohne Grund ähnelt die Kammer einem Gericht: Untersuchungskomitees sollen, wie Gerichte, die Wahrheit herausfinden, nur urteilen sie nicht, das ist weder Kompetenz, noch Auftrag eines Komitees.

Schon sehr bald wird hier das Komitee tagen und nach der Wahrheit suchen.
DIE VOLKSREPUBLIK PENTAPOLIS/LA REPÚBLICA POPULAR DE PENTAPOLIS/THE PEOPLE'S REPUBLIC OF PENTAPOLIS
[Bild: i7652bm9lkr.png]

"Sic parvis magna."
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#2
[brief]
THE PEOPLE'S REPUBLIC OF PENTAPOLIS/LA REPÚBLICA POPULAR DE PENTAPOLIS/DIE VOLKSREPUBLIK PENTAPOLIS
[Bild: photo-957-4ae3e71f.png]
SIC PARVIS MAGNA
THE INQUIRY COMMITTEE ON PENTAPOLIAN DISCRIMINATION/EL COMITÉ DE INVESTIGACIÓN SOBRE DISCRIMINACIÓN PENTAPOLIANA/DAS UNTERSUCHUNGSKOMITEE ÜBER PENTAPOLIANISCHE DISKRIMINIERUNG

Ich teile dem übrigens Komitee die ersten geladen Zeugen mit:

S.E. Zacharias Hajek, Konsul und Präfekt, Pentapolianer
S.K.H. Marcus Flavius Celtillus, Exkaiser, Botschafter und Dozent, Ladiner
Señor Claudius Gauthonius, Expremierminister von Palmyra[/Brief]
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#3
Die Kammer ist gefüllt, Presse, Zuschauer, Parlamentarier, Regierung, Angestellte und das Komitee sind bereit. Die Mitglieder des Komitee und die Kommissare tragen Roben, die stark an die von Juristen erinnern.

Zacharias Hajek und MFC werden in den Saal geführt, als sie ihre Plätze erreichen wird die Sitzung eröffnet.


"Ich heiße alle Zuschauer, Kommissare, Sekretäre, Mitglieder und Zeugen willkommen. Ich eröffne die erste Sitzung des Unabhägigen Untersuchungskomitees über Pentapolianische Diskriminierung.

Die Zeugen die wir nun unter dem ersten Tagesordnungspunkt anhören werden sind:

S.K.H. Marcus Flavius Celtillus, Exkaiser, Botschafter und Dozent, sowie:
S.E. Zacharias Hajek, Konsul und Präfekt

zu Protokoll genommen werden, auf Antrag der Unabhängigkeitspartei, die Zugehörigkeiten Ladiner und Pentapolianer.

Ich bitte die Zeugen sich kurz zu erheben und folgenden Eid zu leisten:

Ich schwöre, dass ich die Wahrheit sagen werde, nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, und dass ich dabei nichts verschweigen oder verändern werde."
DIE VOLKSREPUBLIK PENTAPOLIS/LA REPÚBLICA POPULAR DE PENTAPOLIS/THE PEOPLE'S REPUBLIC OF PENTAPOLIS
[Bild: i7652bm9lkr.png]

"Sic parvis magna."
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#4
Erhebt sich mit ernster Miene.

"Ich schwöre, dass ich die Wahrheit sagen werde, nur die Wahrheit und
nichts als die Wahrheit, und dass ich dabei nichts verschweigen oder
verändern werde."
"so wahr mir die Götter helfen" fügt er in Gedanken hinzu, eine religiöse Beteuerungsformel ist hierzulande ja unüblich.
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
Dozent für ladinische Geschichte
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#5
Sogar seit einer Verfassungsänderung "verboten", da sie den Eid ungültig machen Wink

"Ich schwöre, dass ich die Wahrheit sagen werde, nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, und dass ich dabei nichts verschweigen oder verändern werde."
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#6
"Danke sehr.", erklärt der Vorsitzender und sieht auf den Zettel vor sich:
"Erste Befragung: Señor Václav Klabusnik."

Václav Klabusnik rückt seine Notizen zurecht: "Zacharias, du bist, wie allen bekannt sein sollte, Konsul und Präfekt für Umwelt des Imperiums. Als solcher hast du eine Initiative zur Förderung von Elektofahrzeugen eingebracht, um genau zu sein, verfassungsgemäß angeordnet. Die Anordnung wurde am 28. Juni 3 herausgegeben und sollte bis zum 28. August 3 spätestens abgeschlossen sein, am 12. August 3 meldete sich plötzlich der Comes aus Alejandría und erklärte dieser direkten Anweisung nicht folgen zu wollen. Am 29. August 3, also ein Tag nachdem der Inhalt der Verordnung umzusetzen war, beantragte der Comes aus Alejandría eine Debatte über Umweltfragen im Senat, den er zum Showdown gegen diese Verordnung nutzen wollte und das halb erfolgreich. Am 30. September 3 wechselten plötzlich sämtliche Fahrzeuge ihre Registrierung, über zwei Monate, nachdem die Verordnung umzusetzen war, wurden sie dem Königreich Comagena überschrieben und das Thema wurde endgültig beendet. Stimmen diese Fakten?"
Der Chief Justice schüttelt leicht den Kopf >>Das sollte mal ein Beamter in Pentapolis probieren.<<, denkt er sich.

Zacharias: "Ja, Václav, das stimmt."
(In Pentapolis spricht man sich prinzipiell mit Vornamen an, auch Lehrer werden von den Schülern geduzt, Ausnahme sind besondere Situationen, wie z.B. die Anrede von Juristen in Gerichtsprozessen. Oder der Adel von "Außerhalb". Wink )

Václav: "Hat es jemals einen vergleichbaren Fall gegeben, wenn ein ladinischer Präfekt einen Erlass herausgegeben hat?"

Zacharias: "Nicht das ich wüsste."

Václav: "Wie hast du danach gehandelt?"

Zacharias: "Ich habe den Kaiser über diesen Vorfall informiert. Er erklärte, dass dies ein geschickter Schachzug gewesen sei und ich es sportlich zu sehen habe. Er meinte allerdings, dass ich deswegen nicht zurückzutreten brauche. Mir wurde von Senat und Kaiser gesagt, ich sollte etwas langsamer agieren, nicht so rasant, wie ich es getan habe."

Václav: "Hatte dies nachhaltige Auswirkungen auf deine Handlungen als Präfekt?"

Zacharias: "Ja, ich agierte seit dem rein verwaltend, ich bin sehr überlegt mit Initiativen, aber ich bereite aktuell einige Vorlagen für den Senat vor, in der Hoffnung, dass das neue System offener ist."

Václav: "Offener?"

Zacharias: "Offener gegenüber mehr Progressivität."

Václav: "Progressivität, war das nichts, was das Reich an dir zu schätzen wusste?"

Zacharias überlegt: "Wenn man die Reaktionen auf meine Ressortpolitik sieht, nein. Mir wurde, von vielen Seiten, klar gemacht, ich sollte langsamer agieren, ich habe zwar auch Lob und Untersützung erhalten, doch alles in allem, nein."

Václav: "Wurdest du nicht als ein Kandidat angekündigt, der große Pläne hat?"

Zacharias: "Edvart hat mich so vorgestellt, ja."

Václav: "Das bedeutet man wusste von dem Innovationsgeist von Pentapolianern?"

Zacharias: "Meines Wissens nach schon, ja. Man kennt uns allgemein so, ja."


Václav: "¡Gracias! Euer Hoheit, Ihr habt den Vorfall damals mitverfolgen können, wie ist er aus Eurer Sicht verlaufen?"
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"Sic parvis magna."
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#7
Die Kronprinzessin von Syrene hat im Parlament Platz genommen, denn immerhin ist der Senator für Syrene ein "Kommi", zwar aus Dacia, aber wohl eher vertraut mit den hiesigen Gepflogenheiten. Aus ihrer Sicht ist das ganze "Tam-Tam" ohnehin überflüssig, für "Ihre königliche Hoheit" handelt es sich um Mißverständnisse, die niemanden weiter verwundern dürften. Immerhin ist das Thema "Attalaíden" sowieso erledigt. Big Grin
[Bild: i2251biwj5v.png]

Βασιλοπούλα τησ Συρηνη
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#8
Erhebt sich und erklärt mit fester Stimme:

"Mir war von Anfang an klar, dass das Vorgehen des Präfekten und Consuls auf Widerstand stossen würde. Nach meiner - auch heutigen! - Überzeugung handelte es sich bei diesem Widerstand aber in seiner Begründung um einen falschen, weil mit Beigeschmack ausgestatteten Widerstand."

*SO*Das Argument "am 30. September 3 werde ich nicht weiter beachten, weil ich s als unfair empfinde, wenn innerhalb der SIM die Tatsache ausser acht gelassen wird, dass eine SIM auch mal stocken kann! Wink *SO*

"Es ging auch um Neid, aber das nur am Rande. Formell war der Comes Alexandriais im Recht, denn wenn die Fahrzeuge in Comagena gemeldet waren, fielen sie nicht mehr unter seine Jurisdiktion.

Ich möchte nachdrücklich darauf aufmerksam machen, dass ich, als damaliger MONARCH, auf einen Ausgleich unter den Aristokraten des Reiches angewiesen war - und daher empfand ich das Anmelden der Fahrzeuge in Comagena tatsächlich als einen geschickten Schachzug. Der Attalaíde hatte den Consul glatt ausgetrickst.
Sicher, ich hätte aus eigener Machtfülle den Comes damals des Amtes entheben können - doch dazu war die Zeit noch nicht reif, denn wenn ich als absoluter Monarch einfach "mal eben so" entschieden hätte, so hätte ich dies als Machtmissbrauch verstanden.
Was tat ich statt dessen? Ich dankte ab und setzte meinen Sohn Arcadius auf den Thron des Westreiches. Was tat er? Nachdem der Comes Alexandriais die Güter der Gens Cornelia einfach beschlagnahmen wollte, übrigens ohne jegliche Rücksprache und ohne Rechtsgrundlage, da zitierte er den Comes zu einem Gespräch nach Alba Longa. Im Verlaufe dieses Gespräches verzichteten der Comes und seine Schwester auf ihre Ämter und verliessen das Land. Das Kaiserhaus hat gehandelt, als es einen echten Anlass zum Handeln gab! Wir hatten uns dieses Spiel lange genug angesehen, es reichte einfach. Diese persönlichen Anfeindungen gegenüber Consul Hajek langten der gesamten Familie und einem Großteil des Adels.
Nun zum Thema einer langfristigen Politik:
Wir hatten inzwischen Wahlen! Wir sind parlamentarische Monarchie! Das Kaiserhaus tritt politisch nicht in Erscheinung, es sei denn, eines seiner Mitglieder wird vor ein Parlament gebeten! Ein Pentapolitaner, der ehrenwerte Consul Hajek wurde durch diese Wahlen in seinem Amt bestätigt!
Ich kann beim besten Willen keinerlei Diskriminierung gegenüber der Pentapolis oder eines ihrer Bürger erkennen! Die damaligen Vorfälle führten zur heutigen politischen Situation.
Konnte ich Eure Fragen einigermassen erhellend beantworten?"

Sein Tonfall ist höflich, aber dennoch ironisch.
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
Dozent für ladinische Geschichte
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#9
"Nun? Gibt s noch weitere Fragen?" Big Grin
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
Dozent für ladinische Geschichte
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#10
*so* War die letzten Tage etwas preoccupied, sorry. Nachfragen kommen noch, keine Sorge. Wink *so*
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#11
Sokol: "Václav?"
Václav: "Nein, erstmal keine weiteren Fragen."
Sokol: "Marek, VSAA."

Marek: "Majestät, wie würdet Ihr die kulturellen Unterschiede zwischen Pentapolis und dem Rest des Imperium Ladinorum beschreiben?"
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"Sic parvis magna."
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#12
"Das ist recht einfach: Es sind die gleichen Unterschiede, wie sie zum Beispiel zwischen Syrene und dem übrigen Reich bestehen. In Syrene hat die königliche Familie eine gottgleiche Stellung. Die Königin ist das "Lebende Abbild der Göttin Isis". Die Pentapolis ist Volkrepublik, Teile des Reiches sind feudalstaatlich organisiert und ausgerechnet Syrene fördert die bäuerlichen Cooperativen. Das gesamte Reich ist ein Kaleidoskop - und das ist gut so!"

Erklärt er gut gelaunt, er, der das Reich und seine Völker kennt, wie kein Zweiter. Big Grin
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
Dozent für ladinische Geschichte
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#13
Marek: "Würdet Ihr sagen, dass zwischen dem Reich und der Volksrepublik Pentapolis besonders in der politischen Kultur selbstverständliche Unterschiede bestehen?"
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"Sic parvis magna."
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#14
"Ja, selbstverständlich. Diese Unterschiede leugnen zu wollen wäre ziemlicher Unsinn, nicht wahr? Völker die bewusst technischen Fortschritt nur sehr zögerlich akzeptieren unter einem Dach mit jenen, die den technischen Fortschritt als wünschenswert betrachten. Dazwischen ein Kaiserhaus, dass beide Positionen versteht und zu vermitteln versucht. Allerdings: Das Reich funktioniert in der Summe recht gut und erfolgreich, wie meine heutige Anwsenheit hier in diesem Hohen Hause beweisst."
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
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#15
Sokol: "Václav."

Václav: "Gracias. Euer Hoheit, sagt, ist es nicht so, dass Euer Sohn damals vom Amt des Konsuls zurückgetreten ist, weil es ihm nicht möglich war, mit dem Konsul Zachaias Hajek auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten?"
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"Sic parvis magna."
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#16
"Nein, Exzellenz, dem ist nicht so. Es war so, dass die Familie am Abendbrot-Tisch in Reate zu dem Schluss kam, auch andere Individuen, die der Familie nicht angehören, sollten eine Chance erhalten sich politisch beweisen zu können. Wie kommt Ihr eigentlich auf das Oblatendünne Eis einer solchen Vermutung? Das Flavische Hausgesetz ist doch sicherlich bekannt?"

MFC lächelt zwar amüsiert, wer ihn aber auch nur halbwegs kennt, sieht an der steil erhobenen linken Augenbraue, dass er bereits Anflüge echter Verägerung zeigt. §$% Big Grin
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
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#17
Václav: "Wie soll das denn bitte dafür verantwortlich sein? Das Hausgesetz ist im November 4 in Kraft getreten, als Euer anderer Sohn und nicht mehr Ihr Imperator Occidentalis war. Euer Sohn hat das Amt des Konsuls jedoch im Februar 4 niedergelegt, da wart Ihr noch Imperator Occidentalis. Aber ich wollte mich mehr darauf beziehen, dass Consul Zacharias bereits im Februar neu gewählt werden musste, obwohl er im Juli 3 gewählt wurde, also eigentlich noch fünf Monate Amtszeit vor sich hatte. Zacharias Amtsführung wurde starker Kritik ausgesetzt, nicht wahr? Nichts gegen Euren Sohn, der ebenso gute Arbeit geleistet hat, wie Zacharias, aber der Imperator Orientalis wurde keinesfalls so scharf angegangen, sollte ich mich richtig erinnern."

Ellis: "Mein werter Kollege, ich stimme Euch bezüglich des Gesetzes ja zu, auch mit der Sache der Amtszeit, aber warum sollte man einen Consul kritisieren, der eh zurücktritt?"

Václav: "Weil er weiterhin Kaiser des Ostens ist?"

Ellis: "Schon, aber das führt uns doch nicht weiter."

Václav: "Meine Frage bleibt bestehen, Euer Ehren."

Julian: "Ja, schon gut, Václav, die Frage bleibt bestehen, der Einwand des Metropolisten Ellis wird jedoch zu Protokoll genommen."
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#18
Miro,'index.php?page=Thread&postID=20414#post20414 schrieb:Václav: "Wie soll das denn bitte dafür verantwortlich sein? Das Hausgesetz ist im November 4 in Kraft getreten, als Euer anderer Sohn und nicht mehr Ihr Imperator Occidentalis war. Euer Sohn hat das Amt des Konsuls jedoch im Februar 4 niedergelegt, da wart Ihr noch Imperator Occidentalis. Aber ich wollte mich mehr darauf beziehen, dass Consul Zacharias bereits im Februar neu gewählt werden musste, obwohl er im Juli 3 gewählt wurde, also eigentlich noch fünf Monate Amtszeit vor sich hatte. Zacharias Amtsführung wurde starker Kritik ausgesetzt, nicht wahr? Nichts gegen Euren Sohn, der ebenso gute Arbeit geleistet hat, wie Zacharias, aber der Imperator Orientalis wurde keinesfalls so scharf angegangen, sollte ich mich richtig erinnern."

Ellis: "Mein werter Kollege, ich stimme Euch bezüglich des Gesetzes ja zu, auch mit der Sache der Amtszeit, aber warum sollte man einen Consul kritisieren, der eh zurücktritt?"

Václav: "Weil er weiterhin Kaiser des Ostens ist?"

Ellis: "Schon, aber das führt uns doch nicht weiter."

Václav: "Meine Frage bleibt bestehen, Euer Ehren."

Julian: "Ja, schon gut, Václav, die Frage bleibt bestehen, der Einwand des Metropolisten Ellis wird jedoch zu Protokoll genommen."
Kleopatra hat endgültig genug. Es reicht! DAS wird sie sich merken! Merken und entsprechend handeln!

"Welch I M P E R T I N E N Z!" zischt sie kaum hörbar und verlässt den Saal. §$%
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Βασιλοπούλα τησ Συρηνη
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#19
Die Augen werden schmal, MFC ist nun mehr als ungehalten. Kalt und mit leiser Stimme erwidert er, während er dem allzu forschen "Ankläger" den Rücken zukehrt:

"Ihr wollt doch nicht etwa allen Ernstes die Entscheidung des Senates anzweifeln? Es war der SENAT, der entschied, dass beide Consules neu, vor Ablauf der Legislaturperiode, zu wählen seien.
Im Übrigen wurde Consul Hajek nicht aufgund einer wie auch immer gearteten Kritik "abgewählt", ansonsten hätte der Senat ihn ja nicht erneut zum Consul gewählt."

Dann wendet er sich seinem Gegenüber wieder zu:

"Habt Ihr sonst noch in Fragen gekleidete Vorwürfe gegen das Reich und das Kaiserhaus? Etwa noch mehr in Fragen gekleidete Beleidigungen?Oder "Gestattet" Ihr, dass ich mich zurückziehe?"

Letzteres ist allenfalls eine rhetorische Frage. Eine derartige FRECHHEIT ist ihm noch nicht untergekommen!!! §$%
Ohne ein weiteres Wort und ohne ihn eines Blickes zu würdigen lässt er den Rotzlöffel einfach stehen und geht.
Δοκεῖ δέ μοι καὶ Ιςλαμόνα μὴ εἶναι
Dozent für ladinische Geschichte
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#20
Die Augusta erstarrt ob des geradezu unmöglichen Verhaltens dieses "Anklägers", der sich erdreistet ihren Gatten, der vollkommen freiwillig auf den Thron verzichtet hatte, der im Übrigen die Pentapolis stets gefördert hatte, anzugehen, als sei er angeklagt, für einen kurzen, unmerklichen Moment. Dann erhebt sie sich.

"Wir reisen ab!"

Erklärt sie den Hofbeamten.
Claudia Flavia Rufina Imperatrix Augusta
"Die Hand an der Wiege regiert die Welt!"
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